Boberger Dünen
Inmitten der Unruhe unserer Zeit schenkt mir die Natur Trost und Zuversicht – besonders ein Ort: die Boberger Dünen, Hamburgs letzte Wanderdüne.
Hier, wo einst eine weite Dünenlandschaft bis nach Bergedorf reichte, ist ein einzigartiges Stück Natur erhalten geblieben – fast zufällig, weil man sich 1927 nicht auf einen Sandpreis einigen konnte. Heute ist es ein geschütztes Refugium für seltene Pflanzen, Orchideen, Vögel wie die Heidelerche – und für mich.
Die Stille, die weite Heide, der sandige Pfad durch niedrige Sträucher – das alles lädt zur Achtsamkeit ein. Die Dünen sind für mich ein heiliger Ort: Ein Platz zum Meditieren, zum Innehalten, zum Durchatmen. Ich komme hierher, wenn ich Abstand brauche. Ich lasse den Blick schweifen, spüre den Wind, höre die Vögel, manchmal einfach nichts – und kehre gestärkt zurück in den Alltag.
Ein Ort der Erinnerung, der Hoffnung, der inneren Ruhe.
Ein heiliger Ort inmitten der Stadt.